Was ist ein Onigiri?
Aktualisiert: vor 5 Tagen
Alles über den japanischen Reis-Snack
In Japan gibt es Onigiri an jeder Ecke: im Supermarkt, am Bahnhof, im Konbini(z.B.7eleven) um die Ecke. Hierzulande fragen uns viele noch: Was ist eigentlich ein Onigiri? Und ist das nicht einfach Sushi?
In diesem Beitrag erklären wir dir, was ein Onigiri ist, woher es kommt, wie du es richtig isst und worin es sich von Sushi unterscheidet. Seit 2011 machen wir in Berlin Onigiri in Bioqualität und wir freuen uns jedes Mal, wenn jemand sein erstes probiert.
Was ist ein Onigiri?
Ein Onigiri ist ein japanischer Snack aus gekochtem Reis, der zu einem Dreieck, einer Kugel oder einem kleinen Zylinder geformt wird. Meist steckt in der Mitte eine Füllung und außen ist ein Blatt Nori, also getrocknete Meeresalge, um den Reis gelegt.
Der Name kommt vom japanischen Wort nigiru, „mit der Hand formen“ oder „drücken“. Manchmal hört man auch Omusubi, das ist ein anderer Name für dasselbe.
Ein Onigiri besteht aus drei Teilen:
Reis: Japanischer Rundkornreis, der beim Kochen leicht klebt und so seine Form hält. Er ist nur mild gewürzt, meist mit etwas Salz.
Nori: Das dunkle Algenblatt gibt Halt und einen leicht salzig-würzigen Geschmack. Bei abgepackten Onigiri ist es oft durch eine Folie vom Reis getrennt und bleibt so knusprig.
Füllung: Klassisch salzig oder würzig, damit sie zum milden Reis passt, zum Beispiel Lachs, eingelegte Pflaume oder Gemüse.
Das Ergebnis ist eine kleine Mahlzeit, die gut in eine Hand passt und ohne Teller und Besteck auskommt.

Woher kommt das Onigiri?
Onigiri gehören zu den ältesten Formen, Reis mitzunehmen. Schon vor vielen Jahrhunderten formten Menschen in Japan Reis zu Bällchen, um ihn auf Reisen, bei der Feldarbeit oder unterwegs dabeizuhaben. Salz und salzige Füllungen wie eingelegte Pflaume halfen, den Reis länger genießbar zu halten.
Das Nori-Blatt kam später dazu. Es hält das Onigiri zusammen und man bekommt beim Essen keine klebrigen Finger.
Heute sind Onigiri in Japan ein ganz normaler Alltags-Snack: als Pausenbrot in der Bento-Box, als schnelles Mittagessen aus dem Konbini oder als Proviant für den Ausflug. Vergleichbar ist das am ehesten mit dem belegten Brot bei uns.
Onigiri oder Sushi: Was ist der Unterschied?
Onigiri und Sushi sehen sich auf den ersten Blick ähnlich, sind aber zwei verschiedene Dinge. Der wichtigste Unterschied steckt im Reis.
Onigiri | Sushi | |
Reis | gekocht, mild, meist nur mit Salz | mit Reisessig, Zucker und Salz gewürzt |
Form | Dreieck, Kugel oder Zylinder | Rolle (Maki), Häppchen (Nigiri) u. a. |
Füllung | in der Mitte versteckt | meist sichtbar, oft roher Fisch |
Anlass | Alltags-Snack, Pausenbrot | eher Restaurant oder besonderer Anlass |
Essen | aus der Hand, ohne Sojasauce | oft mit Stäbchen, Sojasauce und Wasabi |
Kurz gesagt: Sushi ist eher ein Gericht, Onigiri ein Snack für unterwegs. Und Onigiri gibt es auch ganz ohne Fisch, zum Beispiel mit Gemüse.
Welche Füllungen gibt es?
In Japan sind vor allem diese Füllungen beliebt:
Umeboshi: salzig-saure eingelegte Pflaume, der Klassiker
Shake: gesalzener, gegrillter Lachs
Tuna Mayo: Thunfisch mit Mayonnaise
Kombu: in Sojasauce gekochte Alge
Okaka: Bonitoflocken mit Sojasauce
Außerhalb Japans werden Onigiri oft kreativer gefüllt. Bei uns findest du zum Beispiel Sorten wie Lachs & Meerrettich, Lachs & scharfe Pflaume, Räucher-LAX Teriyaki, Avocado-Koriander-Limette, Kürbis-Sesam oder Edamame-Meerrettich. Darunter sind auch vegane Sorten.
Unsere aktuellen Sorten findest du immer im Shop.
Wie isst man ein Onigiri?
Ganz einfach: aus der Hand, ohne Besteck und ohne Sojasauce. Das Onigiri ist schon fertig gewürzt.
Etwas Übung braucht nur das Auspacken. Bei vielen abgepackten Onigiri liegt das Nori-Blatt zwischen zwei Folien, damit es knusprig bleibt. So öffnest du es:
Lasche oben ziehen: An der Spitze des Dreiecks den Streifen nach unten ziehen, einmal ringsherum und ab.
Linke Seite abziehen: Die Folie an der einen Ecke vorsichtig zur Seite herausziehen.
Rechte Seite abziehen: Dasselbe auf der anderen Seite. Das Nori bleibt am Reis.
Schritt 1 ringsherum und ab! Schritt 2 Schritt 3 Fertig!
Nicht jedes Onigiri ist gleich verpackt. Schau im Zweifel auf die Hinweise auf der Folie.
Tipp: Onigiri schmecken am besten bei Zimmertemperatur. Nimm es ein paar Minuten vor dem Essen aus dem Kühlschrank, dann wird der Reis wieder schön weich.
Onigiri von RiCE UP: Bio aus Berlin
Wir machen seit 2011 Onigiri in Berlin, und zwar ausschließlich mit Bio-zertifizierten Zutaten (DE-ÖKO-070). Unser Bio-Sushi-Reis kommt aus Nord-Italien und unsere Nori-Alge ist ebenfalls Bio-zertifiziert.
Unsere Füllungen sitzen klassisch in der Mitte des Dreiecks. Auf Konservierungsstoffe verzichten wir natürlich.
Warum ein Onigiri bei uns „das bessere Pausenbrot“ ist, wie viel Sorgfalt in jedem Detail steckt und was unsere Onigiri ausmacht, erfährst du in unserem Beitrag Unsere Onigiri – ein Klassiker, der begeistert.
Wo kann man Onigiri kaufen?
Unsere Bio-Onigiri bekommst du auf mehreren Wegen:
Im Biomarkt: wir sind Berliner und so bekommst du unser Onigiril in Berlin bei der LPG und bei Bio Company in Potsdam und Dresden sowie bei Alnatura und denn's. Außerhalb Berlins bei ausgesuchten Filialen von denns und Alnatura. Welcher Markt in deiner Nähe unsere Onigiri führt, siehst du auf unserer Händlerseite.
Online: gekühlt nach Hause geliefert über unseren Shop.
In Berlin per Lieferdienst: über Wolt Market.
Probier dich durch die Sorten und finde dein Lieblings-Onigiri.
Häufige Fragen zu Onigiri
Wie spricht man Onigiri aus? O-ni-gi-ri, mit kurzem, gleichmäßig betontem „i“. Das „g“ wird hart gesprochen wie in „gut“.
Ist ein Onigiri roh? Nein. Der Reis ist gekocht, und auch die Füllungen sind in der Regel gegart, geräuchert oder eingelegt. Bei unseren Onigiri ist kein roher Fisch drin.
Gibt es vegane Onigiri? Ja. Viele Füllungen kommen ohne tierische Zutaten aus, etwa mit Gemüse, Kürbis oder Edamame. Welche Sorten vegan sind, steht im Shop bei jedem Produkt.
Muss man Onigiri warm machen? Nein. Onigiri werden kalt bzw. bei Zimmertemperatur gegessen. Wenn du es aus dem Kühlschrank holst, lass es kurz liegen.
Wie lange ist ein Onigiri haltbar? Frische Onigiri sind nur wenige Tage haltbar und gehören in den Kühlschrank. Das genaue Datum steht auf der Verpackung.
Wo bekomme ich Onigiri in Deutschland? In vielen Biomärkten und online. Unsere Verkaufsstellen findest du auf der Händlerseite.





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